BGZ mit Florian Kuntner-Preis ausgezeichnet

Die Freude war groß, als die Verantwortlichen des Gymnasiums Zehnergasse in Wiener Neustadt im Erzbischöflichen Curhaus den Florian Kuntner-Preis 2026 in der Kategorie „Bildungsarbeit für eine Welt“ entgegennehmen durften. Ende Jänner hat man sich dazu entschlossen, das Projekt „Partnerschule in Infanta auf den Philippinen“ einzureichen.

„Unsere Partnerschaft mit der Mount Carmel Highschool von General Nakar besteht schon seit 26 Jahren“, erzählt Lehrerin und Projektleiterin Ingrid Melichar begeistert. Im Rahmen des Projektes gibt es regelmäßig Aktionen mit Schülern und Schülerinnen, durch die die Partnerschule unterstützt wird. Längst Tradition ist beispielsweise die jährliche Suppenwoche in der Fastenzeit, bei der von Eltern gekochte Suppen in der Schule verkauft werden. Heuer konnte damit ein Erlös von rund 3000 Euro erzielt werden. Damit kann das Schulgeld für zahlreiche Kinder auf den Philippinen bezahlt werden. Außerdem werden weitere wichtige Anschaffungen vor Ort, wie etwa Bausubstanzen vor den häufigen Taifunen sicher zu machen, mitfinanziert.

Ein wichtiger Aspekt der Partnerschaft ist auch ein reger Austausch zwischen den Schülerinnen und Schülern per Brief, Mail oder Chat. Sogar persönliche gegenseitige Besuche haben von beiden Seiten bereits stattgefunden. 

Auch Direktor Mag. Andreas Stich freute sich sehr über die Auszeichnung: „Wir sind wirklich stolz darauf, dass diese Partnerschaft schon über viele Jahre so gut funktioniert und unser Projekt jetzt bei der Preisverleihung belohnt worden ist.“

Und eine besondere Überraschung gab es bei der Übergabe der Urkunde durch Erzbischof Josef Grünwidl noch: Nämlich, dass Bischof Florian Kuntner vor vielen Jahren selbst als Religionslehrer am Gymnasium Zehnergasse tätig war.