Abschlussreise der 8B und 8C nach Budapest

Am 27. und 28. Jänner unternahmen die Klassen 8C und 8B ihre gemeinsame Abschlussreise nach Budapest. Im Mittelpunkt stand ein klarer geschichtlicher Schwerpunkt, der von drei Geschichtslehrer:innen inhaltlich begleitet wurde. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich an mehreren zentralen Orten intensiv mit der ungarischen Geschichte und deren europäischer Einbettung auseinander.

Ein besonders eindrucksvoller Programmpunkt war der Besuch im Haus des Terrors. Das Museum thematisiert die Zeit der nationalsozialistischen und kommunistischen Diktatur in Ungarn und macht politische Verfolgung, Unterdrückung und Machtmissbrauch auf sehr anschauliche Weise sichtbar. Im gemeinsamen Rundgang wurde vor allem die Frage diskutiert, wie autoritäre Systeme entstehen und welche Verantwortung demokratische Gesellschaften heute tragen.

Nach der berühmten Kettenbrücke führte der Weg hinauf zur Burg von Buda. Die beiden Wahrzeichen boten den idealen Rahmen, um die historische Entwicklung der Stadt sowie die Bedeutung Budapests als politisches und kulturelles Zentrum Ungarns zu besprechen.

Dabei wurde auch die Rolle der Monarchie und die wechselvolle Geschichte zwischen Ost- und Westeuropa thematisiert.

Am Heldenplatz stand die nationale Erinnerungskultur im Mittelpunkt. Anhand der Denkmäler und historischen Figuren wurde gemeinsam erarbeitet, wie Geschichte im öffentlichen Raum dargestellt wird und welche Bedeutung Symbole für nationale Identität haben.

Ein besonderer Höhepunkt war die Führung durch das ungarische Parlament. Die Schülerinnen und Schüler erhielten dabei Einblicke in die Arbeitsweise des politischen Systems und die historische Entwicklung der parlamentarischen Demokratie in Ungarn. Der Besuch bot eine ideale Verbindung zwischen historischem Lernen und politischer Bildung.

Prof.in Marady, Prof.in Benesch, Prof. Reiter