Unsere Schule integriert Bewusstseinsbildung für Klimaschutz und nachhaltige Zukunft sehr engagiert in den Unterricht, so auch für unsere Business-In-Practice-Klassen: so selbstverständlich es heutzutage ist, aber kann Fliegen überhaupt umweltfreundlich sein?
Unsere Schüler/innen lernen, warum ein Flugzeug fliegt, wie es gesteuert wird und was Aerodynamik ist. Wir basteln Modelle, probieren sie aus und analysieren das Flugverhalten.
Aber genauso wichtig ist die Bewusstseinsbildung für die Kinder: welche technischen Alternativen und Optimierungen kann es für die Fliegerei geben? Dank der langen Geschichte der Fliegerei in Wiener Neustadt haben sich hier mehrere innovative Luftfahrt-Betriebe etabliert, vor allem Diamond Aircraft, eine der wenigen Betriebe international (!), die ein alltagstaugliches Elektroflugzeug herstellen konnten – immerhin mit 45 Minuten möglicher Flugdauer. Was Flugschulen und zum Üben für Platzrunden nützlich ist, braucht jedoch für größere Reichweiten und Verkehrsfliegerei andere technische Lösungen: Diamond Aircraft konnte mit optimierter Aerodynamik und neuartiger Leichtbauweise durch Verbundwerkstoffe wesentlich sparsamere Motoren einsetzen, die dadurch entscheidend umweltfreundlicher betrieben werden können.
VIELEN DANK an den genialen Markus Volck, Mann der ersten Stunde von Diamond Aircraft, der uns durch das Werk geführt und uns einmalige Einblicke in die faszinierende Welt modernster und umweltfreundlichster Fliegerei ermöglicht hat!
Zu den Bildern:
1, 2 & 3): Aerodynamik erleben und analysieren, z.B.: ist das Flugzeug kopflastig? Dann müssen die Tragflächen nach vorne verschoben werden.
4) In diesem „edlen Tuch“ werden bald Menschen mit über 300 km/h durch die Luft reisen: Glasfasermatten.
5) Im Hintergrund Holme, auch aus Glasfaser: quer zur Flugrichtung montiert, verbinden sie Tragflächen und Rumpf.
6) Im blauen „Rahmen“ ist bereits ein Flugzeugrumpf zu erkennen.
7) In dieser großen Kammer werden bei nur 50 Grad Flugzeugteile „zusammengebacken“, also verklebt: links ein Rumpf, rechts Tragflächen.
8) Hier die Mitte einer Tragfläche für eine zweimotorige Maschine: rechts und links sind die Zellen für die Motoren zu erkennen.
9) In dieser Halle werden Rumpf, Flügeln und Leitwerk zusammengebaut.
10) „Finaler Zusammenbau“: Motoren werden in die Rümpfe eingebaut, die Steuerelemente mit Mechanik und Elektronik verbunden.
11) St. Exupéry und Quax lassen grüßen: eine „Bücker Jungmann“ aus den 40er Jahren!
12) Wiener Neustadt: auf historischem Flieger-Terrain entsteht modernste und umweltfreundlichste Luftfahrt!















